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Sanierungslösungen bei teilweiser oder vollständiger Überbauung

Bei der Sanierung von Altlasten stellen teilweise oder vollständig überbaute Flächen besondere Anforderungen an die Behandlung des Untergrunds. Bestehende Gebäude, Verkehrsflächen oder technische Anlagen schränken den Zugang zu Schadensbereichen häufig erheblich ein und erfordern Sanierungskonzepte, die sich an die vorhandenen Gegebenheiten und die räumlichen Limitierungen anpassen. Ziel ist es, kontaminierte Bereiche im Untergrund zuverlässig zu sanieren, ohne die Standortnutzung unnötig zu beeinträchtigen und ohne umfangreiche Eingriffe in die bestehende Infrastruktur vorzunehmen. Ein Abriss von Bestandsgebäuden lässt sich so praktisch immer vermeiden.

Unsere Bohr- und Injektionstechniken ermöglichen uns eine präzise und wirtschaftliche Sanierung selbst komplexer Standorte. Durch minimalinvasive In-situ-Verfahren lassen sich Schadensbereiche gezielt versorgen und Sanierungsmaßnahmen effizient umsetzen – auch dort, wo konventionelle Vertikalbohrungen an ihre Grenzen stoßen. So können Altlastensanierungen unter laufendem Betrieb oder unter bestehenden Bauwerken realisiert und gleichzeitig Projekt- sowie Investitionsrisiken reduziert werden.

Herausforderungen

  • Eingeschränkter Zugang zum Schadensbereich
  • Laufender Betrieb
  • Begrenzte Flächen für Bohr- und Gerätetechnik
  • Schutz sensibler Bauwerke
  • Hohe Anforderungen an Präzision
  • Hohe Genehmigungs- und Sicherheitsanforderungen

Unser Lösungsansatz

  1. Schadensbild und Pfade verstehen
  2. Standortangepasste Sanierungsstrategie entwickeln
  3. Machbarkeit der Sanierungsstrategie im Labor und am Standort nachweisen
  4. Technische Maßnahmen umsetzen
  5. Wirkung nachweisen und überwachen

Projektbeispiel

Ausgangslage

Auf dem Grundstück einer ehemaligen chemischen Reinigungsanlage befand sich eine LCKW-Schadstoffquelle, deren Belastung mit dem Grundwasserstrom weiter transportiert wurde. Da große Teile des Standorts überbaut waren, war der Zugang zum Untergrund stark eingeschränkt und herkömmliche Sanierungsverfahren konnten nicht eingesetzt werden.

Herausforderung

Die Sanierung konnte lediglich von einem engbebauten Innenhof aus erfolgen, ohne den laufenden Betrieb oder die vorhandene Infrastruktur zu beeinträchtigen. Gleichzeitig waren stabile geochemische Bedingungen erforderlich, damit die biologischen Abbauprozesse im Grundwasser zuverlässig und langfristig ablaufen konnten.

Lösung

Zur Behandlung der Schadstofffahne wurde eine permeable reaktive Barriere (PRB) mit dem Wirkstoff EHC im Untergrund installiert. Ergänzend kamen Dehalococcoides-Bakterien zum Einsatz, um den biologischen Schadstoffabbau zu unterstützen und die chlorierten Kohlenwasserstoffe schrittweise abzubauen.

Ergebnis

Trotz der anspruchsvollen Standortbedingungen konnten deutliche Fortschritte bei der Schadstoffreduzierung erzielt werden. Durch kontinuierliches Monitoring und gezielte Nachinjektionen wurde die Sanierungswirkung weiter optimiert und an die Entwicklung im Untergrund angepasst.

Details der erfolgreichen In-situ-Sanierung: Referenzprojekt ansehen

Prozess-Schritte zum Sanierungserfolg

Lassen Sie uns die Kontamination unter Ihrer Überbauung sanieren

Auch bei teilweise oder vollständig überbauten Standorten gibt es wirtschaftliche und technisch zuverlässige Sanierungslösungen. Wir entwickeln für Ihre individuelle Situation ein maßgeschneidertes Konzept, das die Gegebenheiten vor Ort optimal berücksichtigt.