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Verfahrenstechnische Machbarkeitsstudien

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abgeschlossene Machbarkeitsstudien

In unseren prozesstechnischen Laboratorien in Kiel und in Köln führen wir Machbarkeitsuntersuchungen für Umweltsanierungsvorhaben durch. Dabei identifizieren wir geeignete Behandlungsschritte, prognostizieren den erforderlichen Wirkstoffeinsatz und analysieren verfahrenskritische Begleitreaktionen. Ziel dieser Untersuchungen ist es, die Erfolgsaussichten von Sanierungsprojekten zu maximieren. Dafür erheben wir standortspezifische Daten zu mikrobiellen und chemischen Abbauleistungen, analysieren die Optimierungsmöglichkeiten für den Schadstoffabbau und prüfen abbaulimitierende Faktoren am Standort.

Batch

Batchansätze sind Abbauuntersuchungen in einem Reaktionsgefäß und stellen die technisch einfachste Möglichkeit zur Analyse biologischer und chemischer Abbauuntersuchung dar. Aufgrund ihrer geringen Kosten bieten sie sich hervorragend dazu an, verschiedene Behandlungsvarianten parallel zueinander anzusetzen und deren Schadstoffabbauprozesse direkt miteinander zu vergleichen. Auf diese Weise lassen sich schnell und zuverlässig vielversprechende Behandlungsvarianten für den jeweiligen Standort identifizieren.

Säule

Die Dynamik von Schadstoffabbauprozessen in der vom Grundwasser gesättigten Bodenmatrix lässt sich im Labor mit Hilfe von Bodensäulen, die mit Grundwasser vom Standort durchströmt werden, im Vergleich zu Batchansätzen bereits deutlich simulieren. Aus diesem Grund stellen Säulenuntersuchungen eine deutlich standortspezifischere Untersuchungsmethode für Schadstoffabbauprozesse dar, in denen sich auch bereits kritische Begleitprozesse, wie z. B. Ausfällungsprozesse, untersuchen lassen.

Push Pull

Push-Pull-Tests stellen eine technisch einfache Möglichkeit dar, Schadstoffabbauprozesse mit Hilfe zumeist bereits vorhandener Pegel oder Brunnen direkt am Standort zu untersuchen. Dazu werden die zuvor im Labor als besonders geeignet ermittelten Behandlungstechniken zur Schadstoffelimination an einem Pegel im kontaminierten Bereich einmalig oder wiederholt zum Einsatz gebracht. In der Regel lassen sich bereits nach wenigen Wochen Durchführung deutlich sinkende Schadstoffkonzentrationen im Pegelumfeld als Beleg für die Wirksamkeit der Behandlung nachweisen.

Pilot

Bevor großflächige Sanierungsmaßnahmen mittels In-situ-Sanierungstechnik behandelt werden, bietet es sich häufig an, die geplante Sanierungstechnik zunächst in einem Teilbereich durchzuführen. Auf diese Weise lassen sich wichtige Auslegungsparameter für die technische Umsetzung der Gesamtmaßnahme gewinnen, wie vor allem die am Standort erzielbaren Reichweiten für die Wirkstoffzugaben, die Dynamik und Intensität der Stoffverbräuche am Standort und die am Standort erzielbaren Schadstoffabbaugeschwindigkeiten. Dieses Datenmaterial bietet im Hinblick auf die großtechnische Umsetzung der In-situ-Sanierung die größtmögliche Auslegungs- und Verfahrenssicherheit und stellt so sicher, dass Investitionen in die Sanierungsmaßnahme gut angelegt sind.

Weitere Bausteine der Laboranalyse