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Schutz von Trinkwassereinzugsgebieten und Wasserschutzgebieten vor dem Zustrom von kontaminiertem Grundwasser

Der Schutz von Trinkwasser und sensiblen Wasserschutzzonen steht im Fokus unserer Arbeit. Als spezialisiertes In-situ-Sanierungsunternehmen entwickeln wir Lösungen, die darauf ausgerichtet sind, Grundwasserressourcen langfristig zu sichern und Schadstoffeinträge zuverlässig zu verhindern. Ein Großteil des Trinkwassers wird in Mitteleuropa aus dem Grundwasser gewonnen, so dass dessen Schutz vor Schadstoffeinträgen eine große Bedeutung für den Erhalt dieser lebenswichtigen Ressource ist. Teilweise haben sich Schadstoffe durch jahrzehntelange Transportprozesse mit dem Grundwasser bereits soweit von der Schadstoffeintragsquelle entfernt, dass ihre weitere Ausbreitung in die Wasserschutzzonen nur noch durch Reinigungsbarrieren im Untergrund verhindert werden kann.

Herausforderungen

  • Risiken frühzeitig erkennen
  • Schutzauflagen zuverlässig einhalten
  • Hohe Kosten
  • Laufende Trinkwassergewinnung
  • Sensibles Schutzgut Trinkwasser
  • Langfristige Sicherung
  • Hohe Sicherheitsauflagen im Bereich von Wasserschutzzonen

Unser Lösungsansatz

  1. Schadensbild und Eintragspfade verstehen
  2. Standortspezifische Sicherungsstrategie für das Grundwasser entwickeln
  3. Proof-of-concept für die gewählte Sicherungsstrategie durch Tests und Modelle
  4. Technische Maßnahmen am Standort umsetzen
  5. Wirkung nachweisen und dauerhaft überwachen

Projektbeispiel

Ausgangslage

Infolge des jahrzehntelangen Betriebes von Rieselfeldern zur Abwasserentsorgung im Umfeld der Großstadt Berlin kam es zu massiven Einträgen von Stickstoff- und Kohlenstoffverbindungen in das Grundwasser.

Herausforderung

Die Kontamination betraf eine etwa 250 h große Grundwasserfläche unter der Krummendammer Heide in Friedrichshagen. Die nahegelegenen Brunnen des Wasserwerks Friedrichshagen wurden deshalb schon 1995 nicht mehr für die Wasserversorgung genutzt. Um eine Ausbreitung des verschmutzten Grundwassers zu verhindern, wurde das Wasser seitdem aufwendig ins Klärwerk Münchehofe gepumpt und dort gereinigt – mit jährlichen Kosten von 700.000€. Die Berliner Wasserbetriebe forschten nach einer kostengünstigeren und nachhaltigeren Alternative zu diesem Vorgehen.

Lösung

Dabei entwickelten sie eine patentierte Behandlungstechnologie zur effizienten biologischen Reinigung kontaminierter Grundwasserströme, um die abstromig gelegenen Wassereinzugsbereiche vor unerwünschten Schadstoffeinträgen zu schützen. Das Verfahren basiert auf der Grundlage einer biologischen Oxidationswand (Bioxwand), welches von der Sensatec GmbH als Exklusivlizenznehmer technologisch realisiert und zur Anwendungsreife gebracht wurde. Die Bioxwand reinigt das belastete Grundwasser durch den Eintrag von Sauerstoff in den Untergrund so vor, dass es wieder für die Trinkwasseraufbereitung geeignet ist.

Ergebnis

Seit 2012 wird das Wasserwerk Friedrichshagen auf einer Grundwasserzustrombreite von ca. 800 m nachhaltig vor Schadstoffeinträgen geschützt.  Durch den Bau von ca. 100 Multilevel-Gaseintragslanzen und Monitoringelementen werden täglich ca. 30.000 m³ Grundwasser kostengünstig gereinigt. Die Betriebskosten betragen jetzt ca. 350.000 € pro Jahr.

Die Bioxwand im Einsatz: Referenzprojekt ansehen

Prozess-Schritte zum Sanierungserfolg

Schützen Sie die Trinkwassergewinnung mit unseren nachhaltigen In-situ-Sanierungen

Sauberes Trinkwasser ist unsere wichtigste Ressource und nicht selbstverständlich. Mit unseren In-situ-Sanierungsverfahren bieten wir eine Lösung, den Eintrag von Schadstoffen in das Grund- und somit Trinkwasser zuverlässig zu verhindern.