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Was sind PFAS?

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PFAS sind synthetische, vollständig oder teilweise fluorierte Kohlenstoffketten, deren C-F-Bindungen extrem stabil sind und sie nahezu nicht abbaubar machen. Chemisch gehören sie zu den per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen, einer großen Stoffgruppe mit über 10.000 Eizelverbindungen.

Die Geschichte der PFAS – Von der Erfindung zur Umweltkrise

Die Geschichte der PFAS ist geprägt von technologischem Fortschritt, wirtschaftlichen Interessen und jahrzehntelanger Verschleierung gesundheitlicher Risiken.
Nach ihrer ersten Synthese im Jahr 1938 fanden die fluorierten Verbindungen rasch Eingang in zahlreiche Alltagsprodukte. Besonders PFOA (C8) wurde über Jahrzehnte zur Herstellung von Teflon eingesetzt – trotz interner Studien, die bereits in den 1950er- und 1960er‑Jahren deutliche Hinweise auf toxische Wirkungen wie Organvergrößerungen, Krebs und Fehlbildungen lieferten. Unternehmen hielten diese Erkenntnisse geheim und setzten die Produktion fort, wodurch große Mengen der langlebigen Chemikalien in die Umwelt gelangten. In den 1980er‑Jahren zeigte sich das Ausmaß der Belastung: PFAS wurden im Blut von Beschäftigten und Anwohnern nachgewiesen, doch interne Untersuchungen wurden eingestellt. Erst spätere Enthüllungen und Gerichtsverfahren machten die systematische Vertuschung und die weitreichende Umweltverschmutzung sichtbar – und rückten PFAS als „Ewigkeitschemikalien“ ins Zentrum einer globalen Umweltkrise.

Quellen: The Teflon Toxin: DuPont and the Chemistry of Deception; Geschichte der Vertuschung – NABU Bundesfachausschuss Umweltchemie und Ökotoxikologie

PFAS – Ein globales Umweltproblem mit lokalen Folgen

PFAS sind heute nahezu überall nachweisbar: im Grundwasser, in Böden, in Lebensmitteln und sogar im menschlichen Blut.

Ein Greenpeace Bericht vom Januar 2025 zeigt, dass selbst der Meeresschaum an deutschen Nord und Ostseestränden massiv mit PFAS belastet ist und teils Konzentrationen erreicht, die weit über allen geltenden Richt- und Vergleichswerten liegen.
Untersucht wurden Strände in Sankt Peter Ording, Sylt (Westerland & Nord), Norderney, Boltenhagen und Kühlungsborn. In allen untersuchten Proben wurden PFAS gefunden.

Quelle: Bericht_Greenpeace_PFAS-im-Meeresschaum_01-2025.pdf

Die außergewöhnliche chemische Stabilität der PFAS sorgt dafür, dass sie sich kaum abbauen und sich über Jahrtausende in der Umwelt anreichern. Für Kommunen, Unternehmen und Grundstückseigentümer bedeutet das: PFAS‑Belastungen sind nicht nur ein abstraktes globales Problem, sondern eine konkrete Herausforderung vor Ort.

Viele Regionen stehen vor der Aufgabe, belastete Böden und Grundwässer zu sanieren – oft ohne geeignete Technologien oder mit Verfahren, die teuer, langsam oder unzuverlässig sind. Die Dringlichkeit wächst, denn PFAS können gesundheitliche Risiken wie hormonelle Störungen, Immunschwäche oder Krebs begünstigen.

Von der Krise zur Lösung – PFAS Sanierung ist möglich

Sensatec hat eine In-situ-Methode entwickelt, die PFAS dauerhaft aus dem Boden entfernt. Damit wird ein entscheidender Schritt gemacht, um die „Ewigkeitschemikalien“ tatsächlich zu beseitigen – und das Problem nicht nur auf die Deponien zu verschieben.

Erfahren Sie, wie wir PFAS-belastete Standorte nachhaltig sanieren.