BIOTECHNOLOGIE

Biotechnologische Umweltsanierungsverfahren

Schäden in der Umwelt können in der Regel nur unter größtmöglicher Zuhilfenahme der Selbstreinigungskräfte der Natur behoben werden. Dazu stehen zahllose Mikroorganismen bereit, die mit Hilfe ihren enzymatischen Fähigkeiten Schadstoffe abbauen, immobilisieren und unschädlich machen. Die Expertise der Sensatec-Wissenschaftler dient dazu, diese Selbstheilungskräfte der Natur zu aktivieren und zur effizienten, ökonomischen Sanierung von Umweltschäden nutzbar zu machen.

 

Biologische Behandlung kontaminierter Schlämme und Sedimente:
Naturnahe Belüftungssysteme in Kombination mit der Biostimulation von Schadstoffabbauprozessen durch autochthone oder bioaugmentierte Kulturen

Biologische Regeneration kontaminierter Seen:
Die Kombination von Schwebstoff-Fällungsprozessen und biostimulierten Schadstoff-Abbauprozessen in Kombination mit der Nutzung von Sauerstoffbildungsprozessen durch Algen ist die Basis unserer naturnahen Regenerierungstechnik.

SENSABAC - anaerobe Dechloriererkultur zur Bioaugmentation von LCKW-Grundwasserschäden

Die Bioaugmentation eignet sich für Standorte, wo bisher unter natürlichen Bedingungen kein LCKW- Abbau nachzuweisen war bzw. wo trotz geeigneter Milieubedingungen und Substratversorgung im Grundwasser kein oder nur ein unvollständiger bzw. sehr langsamer LCKW- Abbau stattfindet.

 

 

SensaGuard

Das Sensaguard System ist ein innovatives, modulares Überwachungskonzept zur Detektion von Schadstoffen in Wasserkreisläufen. Das „Herzstück“ des Systems ist der Biomonitor SensaGuard mit seiner Software zur Auswertung der von 8 Biosensoren ermittelten Daten. Als Indikatororganismen werden Bachflohkrebse (Gammarus pulex) in speziell entwickelten Sensorkammern eingesetzt. Durch den modularen Aufbau des Systems wird die Adaption an die verschiedensten, sensiblen Wassersysteme – auch dezentral in Versorgungsnetzen – möglich. Durch die unspezifische Messmethode können auch unbekannte, nicht erwartete Schadstoffe im Wasser detektiert werden.